Gold als Geldanlage – immer beliebter in den vergangenen Jahren

Gold

Nach Einbruch des Immobilienmarktes in der USA und der folgenden Finanzkrise, aber auch durch die Wirtschaftskrise, ist der Goldpreis in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. 2008 überstieg der Goldpreis pro Unze erstmals die 1000 USD Marke. Aktuell (Stand März 2012) liegt er bei etwa 1600 USD. Das sind atemberaubende 53 000 USD pro Kilo Gold (gerundeter Wert)! Grund ist, dass Wirtschaftskrisen den Goldpreis steigen lassen, indem die Nachfrage in solchen Zeiten steigt.

Gold als gefragte Geldanlage

Gold ist seit jeher ein beliebtes Edelmetall. Zunächst durch seine glänzende Oberfläche und seine seltene Vorkommnis, war es schon früh sehr begehrt. Die erste Goldgewinnung fand vermutlich in der Kupferzeit statt. Auch übt Gold einen großen Reiz aus – selten vorkommend und verarbeitet wunderschön, steht es in den meisten Gesellschaften für Reichtum. Aber auch Sicherheit und Beständigkeit wird oft damit assoziiert. Deshalb investieren Menschen in wirtschaftlich oder politisch unsicheren Zeiten in Gold – so wird es laut Investor-Verlag.de auch als Krisenmetall bezeichnet.

Droht in Ländern eine Inflation und Geldentwertung, dann steigt ebenso der Goldpreis. Viele Anleger investieren dann in Gold, da auch in einer anderen, neuen Währung Gold einen bestimmten Wert erhält.

Die Nachfrage bestimmt den Preis

Wie man aus den oben angeführten Einflussgrößen entnehmen kann, bestimmt bei Gold die Nachfrage entscheidend den Preis. Daneben werden als Einflussfaktoren meist noch die Entwicklung des Ölpreises und des USD-Kurses genannt. Letzteres ist der Tatsache geschuldet, dass Gold zumeist in US-Dollar gehandelt wird. In Zeiten starker Nachfrage ist also auch der Preis des Goldes sehr hoch – dies kann man aktuell beobachten.

Schon gewusst?

Erstmals ließ König Krösus etwa 560 vor Christus Goldmünzen mit Prägestempel pressen. Damit sollte eine gewisse Einheitlichkeit geschaffen werden, um Münzen und ihren Wert vergleichen zu können. Der Ausspruch „Ich bin doch kein Krösus“ geht allerdings eher darauf zurück, dass der König für seinen Wohlstand und Wohltätigkeit bekannt war (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%B6sus).

 

 

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